Film: Big in Japan

„Den ganzen Sommer über war es nicht einen Tag lang so schönes Wetter, wie heute“ ruft mein Freund und Nachbar Andreas lachend über den Balkon, als wir uns letzten Donnerstag wiedersehen. „Tja, mir scheint jetzt eben die Sonne aus dem Herzen“ habe ich ihm geantwortet. Und sie scheint noch, auch wenn man’s dieser Tage nicht mehr sehen kann. Mir.Ist.Kalt.
Die sieben kleinen, schwarzen Herzensbrecher in Kirchbrak (übrigens alle längst in besten Händen untergebracht) haben mir den Wiedereintritt in die Athmosphäre erleichtert, genauso wie das Wiedersehen mit Familie und Freunden. Aber mein Alltag ist noch sehr, sehr weit weg. Gut, dass noch ein paar Tage ins Land gehen, bevor am 4.10. der Schreibtisch ruft. Ich kann im Moment Stunden damit verbringen, die Augen zu schließen und zu träumen. Von der Aranui und von Hollywood, meinem vierbeinigen Freund, von Meeresschildkröten und natürlich von Utah.

Außerdem kann ich Stunden mit der Erstellung des Japan-Films verbringen 😜
Grob gesagt ist eine Minute Film für mich eine Stunde Arbeit.

Viel Spaß damit!

Tipp: 
Hier noch als Audio-Clip die Grundidee des Buddhismus nach Satoshi Ito aka „Ito-San“ in fünf Minuten:

 

 

Hallo aus Matsumoto!

Zum Ende der Reise erreichen mich vermehrt Fragen auf unterschiedlichsten Kanälen und so kam mir die Idee, ein Spiel daraus zu machen ☺️☺️☺️ also:

Wenn Dir eine Frage zu unserer Reise unter den Nägeln brennt, dann stelle sie uns einfach bis zum 18.9., 18 Uhr deutscher Zeit per Email an m.brenneke@yahoo.de

Ich werde dann versuchen, auf dem langen Flug nach Hause im Blog Antworten darauf zu finden.

Da habe ich dann gleich eine Beschäftigung 😬😬😬

Bis nachher mit den news von heute!

Tag 74, 14. September: endlich Berge und Natur

Wir nehmen den Zug, genauer gesagt drei Züge hintereinander, und fahren über Land raus aus den Ballungsräumen. Außer Fischen habe ich hier in Japan bisher genau zwei Katzen gesehen. Keine Kuh auf der Wiese (und genau genommen nicht einmal eine Wiese) keinen Hund, kein Pferd. Das ändert sich heute, als wir mit dem Zug in die Berge fahren. Ich sehe viele Reisfelder und sogar Bauern mit diesen typischen spitzen Hüten auf dem Kopf, die aussehen wie, tja wie…. wie eine runde Pyramide.

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