Als mein Blog noch analog war…

Heute erhielt ich eine Email vom stellvertretenden Schulleiter des Schiller-Gymnasiums in Hameln, meiner alten Penne. Ob ich etwas beitragen könnte, Schulleiter Andreas Jungnitz werde dieser Tage in den Ruhestand verabschiedet. Und wie ich das kann! Da gehen doch direkt diverse Schubladen in den Tiefen meiner Erinnerung auf! Israelfahrt 1995 zum Beispiel – unvergessen, unsere Darbietung einer Szene aus OTHELLO im Theater von Akkon unter seiner Leitung. (Aber davon gibt es meines Wissens keine Fotos ;-)) Auf der Suche nach mehr Anekdoten von dieser ganz besonderen Studienfahrt habe ich doch tatsächlich etliche alte Reisetagebücher wiedergefunden und mich heute Morgen köstlich amüsiert, denn die habe ich sicher zehn Jahre nicht in der Hand gehabt.

Diese Bloggerei war pünktlich zur Weltreise 2017 also nichts so furchtbar Neues für mich, nur das Medium war ein anderes. Geschrieben habe ich schon immer. Zum Beispiel sämtliche Texte in Jahrbüchern und Abizeitung zu meinen Kursen und darüberhinaus mit Vorliebe Kurzgeschichten zu allen möglichen Themen… Vielleicht warst Du, werte(r) Leser*in auf meinem 20. Geburtstag in Hannover und erinnerst Dich an die schriftliche Einladung? Die Wegbeschreibung hatte ich in eine ziemlich absurde Geschichte verpackt, und man musste sie leider leider in Gänze lesen, wollte man eine Chance haben herauskriegen, wo ich hingezogen war… Anyway, es sind alle gekommen, aber ich musste mir so einiges anhören, wie zum Beispiel: „Normale Leute schreiben einfach die Adresse hin, Maren!“

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Up Where We Belong

Aus der neuen Kategorie <<Alte Geschichten>> 

„So, verehrte Passagiere, und jetzt geht’s los!“, tönt die sonore Stimme des Kapitäns unserer Boeing 747 der Lufthansa Anfang Juli 1997 durch die Lautsprecher, während im Hintergrund die ersten Takte einer Melodie erklingen. „Uuuund Schub!“ Die schwere Maschine beschleunigt in kurzer Zeit auf über 200 Sachen und hebt schließlich zu den Klängen von Joe Cockers Hymne „Up where we belong“ aus dem Film „Ein Offizier und Gentleman“ ab. Niemand spricht ein Wort. Alle sind hingerissen von der Schönheit des Augenblicks. So war das damals, als die Fliegerei noch Passion war. Und wir sind ja so leicht glücklich zu machen, nicht wahr, Sven?

Wann immer ich an unsere Namibiareise denke, meine erste Begegnung mit dem wahren Afrika, dann denke ich auch an diesen Moment an Bord von LH 460.

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