Als mein Blog noch analog war…

Heute erhielt ich eine Email vom stellvertretenden Schulleiter des Schiller-Gymnasiums in Hameln, meiner alten Penne. Ob ich etwas beitragen könnte, Schulleiter Andreas Jungnitz werde dieser Tage in den Ruhestand verabschiedet. Und wie ich das kann! Da gehen doch direkt diverse Schubladen in den Tiefen meiner Erinnerung auf! Israelfahrt 1995 zum Beispiel – unvergessen, unsere Darbietung einer Szene aus OTHELLO im Theater von Akkon unter seiner Leitung. (Aber davon gibt es meines Wissens keine Fotos ;-)) Auf der Suche nach mehr Anekdoten von dieser ganz besonderen Studienfahrt habe ich doch tatsächlich etliche alte Reisetagebücher wiedergefunden und mich heute Morgen köstlich amüsiert, denn die habe ich sicher zehn Jahre nicht in der Hand gehabt.

Diese Bloggerei war pünktlich zur Weltreise 2017 also nichts so furchtbar Neues für mich, nur das Medium war ein anderes. Geschrieben habe ich schon immer. Zum Beispiel sämtliche Texte in Jahrbüchern und Abizeitung zu meinen Kursen und darüberhinaus mit Vorliebe Kurzgeschichten zu allen möglichen Themen… Vielleicht warst Du, werte(r) Leser*in auf meinem 20. Geburtstag in Hannover und erinnerst Dich an die schriftliche Einladung? Die Wegbeschreibung hatte ich in eine ziemlich absurde Geschichte verpackt, und man musste sie leider leider in Gänze lesen, wollte man eine Chance haben herauskriegen, wo ich hingezogen war… Anyway, es sind alle gekommen, aber ich musste mir so einiges anhören, wie zum Beispiel: „Normale Leute schreiben einfach die Adresse hin, Maren!“

Ganz besonders gefreut habe ich mich aber über die Wiederentdeckung des Reisetagebuchs zu meiner allerersten Reise nach Tansania im Herbst 2006 – und das möchte ich heute gerne mit Euch teilen. For those, who like that sort of thing: Viel Vergnügen 🙂

Ach, eine Anmerkung noch zum im Text besagten SCHÄFCHEN… Es existiert noch und es geht ihm ausgezeichnet. Eigentlich war ich damals schon viel zu alt für Kuscheltiere, doch dieses Exemplar hat im Sommer 2006 traurig und alleine im Regal eines Geschäfts gesessen, denn es hatte einen dicken schwarzen Strich auf der Wange. Ich konnte es da doch unmöglich sitzen lassen! Loggisch, oder? Es ist dann direkt mit nach Tansania gereist, denn es wollte so gerne die Welt sehen… (hat es gesagt).
🙂

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