Einmal um die ganze Welt…

„Ich möchte mit Dir einmal drei Monate lang rund um Westeuropa fahren. Von Calais bis Genua. Heute hier, morgen dort und frei wie der Wind!“ habe ich im Herbst 2015 zu Dir gesagt.

„Nö“ meintest Du „wenn Du so viel frei nehmen kannst, dann fliegen wir einmal um die Welt“

Juli – September 2017

Frankfurt – Calgary – La Reata – Edmonton – Jasper – Banff – Denver – Moab – Monument Valley – Grand Canyon – Springdale – Las Vegas – Papeete – Aranui 5 – Moorea – Oahu – Big Island – Maui – Kaua’i – Osaka – Kyoto – Fujiyama – Tokio – Frankfurt

Und so laufen die Planungen – allerdings alles andere als auf Hochtouren. Wir schreiben den 26.Januar und noch immer haben wir kein Flugticket nach Calgary für den 1.Juli.
„Jetzt doch noch nicht“ sagt mein Kollege Roman Müller, der die gesamte Fliegerei für uns managt, weil er einfach viel mehr davon versteht als ich selbst… „Das buchen wir kurzfristig viel günstiger, da gehen jeden Tag so viele Maschinen, das ist alles easy“.
Da ich sämtliche Unterkünfte schon klar gemacht habe, werden wir da schon irgendwie pünktlich hinkommen. Wenn er das sagt…. We count on you, Mr Travel Planer Roman Müller 😜

Ansonsten steht nur das Gerüst und es gibt noch so unendlich viel zu tun:

  • überlegen, was wir unterwegs überhaupt anschauen wollen.
  • mal mit diesen tollen Reisezielen beschäftigen. So richtig in Ruhe.
  • Straßenkarten kaufen. Straßenkarten? Oder sind die Dinger dank Smartphone überflüssig? Ach ja, Smartphone..
  • ist Abis Vertrag auslandstauglich?
  • wir brauchen noch eine Krankenversicherung!
  • kann man drei Monate lang die Post lagern lassen?
  • wem müssen wir eigentlich alles sagen, dass wir drei Monate weg sind? Rechnungen blieben definitiv erstmal unbezahlt.
  • was für regelmäßige Rechnungen hat man denn überhaupt? Herrschaftszeiten.
  • wenn wir hier das Wasser abstellen, wie gießt Mama dann unsere Blumen?
  • kann ich meinen Sport-Box Vertrag ruhen lassen?
  • und im Büro Übergabe… eieiei. Ich muss das gut machen mit der Übergabe, damit meine Kollegen nicht noch mehr Arbeit mit meinen Aufgaben haben, als unbedingt nötig.

Au weia. Das wird kein Spaziergang. Langsam stellt sich zumindest mal Respekt vor der eigenen Courage ein. Aber es ist auch ganz viel Vorfreude da. Es kommt eh wie’s kommt. Wer braucht schon einen Plan? 😎

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