Maren, why do they call it „Bad“ Eilsen?

Das ist eine gute Frage, die Freunde aus England stellten. Viele Grüße also vom Nabel der Welt, aus Downtown Bad Eilsen.

Was Ende Januar als unangenehmes Zwicken im rechten Bein begann und sich rasch zu einem Alptraum entwickelte ist nun fast ausgestanden. Ich wurde erfolgreich an der Bandscheibe operiert und arbeite am Weg zurück ins Berufsleben.

Leider hat dieser Eingriff nicht unerhebliche Auswirkungen auf meine Jahresplanung (shame on you, Schicksal!), so dass ich weder nächste Woche meinen Job in Cornwall machen, noch im August mit Ulli zum Rindertreck nach Montana reisen kann. Weiterlesen „Maren, why do they call it „Bad“ Eilsen?“

Incredible Amboseli und ein Hoch auf die Maasai

„Wieso meint Ihr, das sei touristisch, Maren?“ fragt Guide Evans, als wir vom Besuch des Maasaidorfes zurückkehren. „Sie leben so, genau dort, sie sind nicht dumm, sie haben Smartphones, sie wissen, wie die Welt ist! Aber sie gewähren Euch Einsicht, für einen kleinen Betrag. Natürlich möchten sie zusätzlich Geschäfte machen. Aber ist nicht so die Welt? Ist es nicht bei Euch in Deutschland genauso? Ich finde es nicht touristisch, ich finde es ziemlich ehrlich!“

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Menschen (in Verkehrsmitteln und im Hotel)

„10,9,8,7,6 und an der anderen Hand hab‘ ich 5. 11 Finger sind das also, siehst Du?“
Der gütige ältere Herr mit der gewinnenden Art erinnert mich an eine Mischung aus Heinz Erhardt und unserem Trauzeugen Ralf. Das kleine Mädchen strahlt, gackert laut und wird diesen Trick in den kommenden Minuten noch etliche Male vorführen. Im Großraumwagen der Werdenfelser Bahn findet sich heute ausreichend Publikum. „Sie müssen wohl weiter in den Pott“, spricht des Mädchens Opa den gutmütigen Schelm Weiterlesen „Menschen (in Verkehrsmitteln und im Hotel)“

Alles Petra oder was?

Gut, Petra sagt mir was. Genau wie mindestens jedem, der Indiana Jones gesehen hat. Aber sonst?

Ein zweiter Blick auf dieses Land lohnt, das kann ich nach zwei Tagen schon sicher sagen!

In nur vier Stunden bin ich da und der Flug mit Royal Jordanian ab Frankfurt gestaltet sich kurzweilig. Ich hab‘ massig Platz und am Flughafen gab’s sogar noch eine kostenlose Tageszeitung. Was für ein selten gewordener Service!

Amman. Ein nicht enden wollendes Häusermeer. Es ist kalt und diesig, als wir am frühen Morgen die Zitadelle besuchen. Byzantisch, griechisch, römisch… Die Jahreszahlen, Dynastien und Epochen fliegen mir aus Omars Mund nur so um die Ohren. Dieses Trans-Jordanland war immer schon ein Knotenpunkt und so besichtigen wir einige der heute noch stehenden Herbergen, die sich an der alten Handelsroute immer im Abstand einer Tagesetappe aufreihen und heute als Wüstenschlösser bekannt sind.

Man reicht uns einen traditionellen Tee, wir bewundern seltene erhaltene Mosaike mit Bildnissen von Menschen und gucken uns im ehemaligen Schlafzimmer von Lawrence von Arabien um. Das gefällt mir alles schon viel besser als die Stadt! Weiterlesen „Alles Petra oder was?“

Klappe zu, Affe tot

Hwange, Simbabwe.
Monika grinst über das ganze Gesicht, als sie zu spät zum Essen kommt. „Guck mich nicht so an“, ruft sie mir zu „ich wollte ja einen Gin&Tonic mit Dir trinken, aber stell Dir vor, ich war eingesperrt!“
Die eigentlich sehr schöne Lodge am Rande des Hwange-Nationalparks ist in die Jahre gekommen und muss unbedingt renoviert werden. Doch der Tourismus liegt hierzulande wegen der politischen Situation um Robert Mugabe und seine Nachfolger am Boden und sie müssen sich auch nicht wundern, dass kaum jemand kommt. Denn auch uns hat man abgezockt auf dem Weg hierher. Straßensperre. Entweder zahlen oder es geht nicht weiter… Gefährlich war das nicht und der Betrag kein besonders großer, aber dergleichen ist einfach ärgerlich und lästig. Sprit gibt es hier übrigens auch keinen. Zwei Pärchen aus Australien berichten, dass sie mit ihrem Toyota Hilux nicht mehr auf Pirschfahrt gehen können, weil der Diesel sonst nicht mehr bis Vic Falls reicht. Also sitzen sie hier jetzt drei Tage untätig fest. Immerhin hat die Lodge ein beleuchtetes Wasserloch, das allabendlich von vielen Tieren aufgesucht wird.
„Pass auf“, sagt Monika inzwischen und beginnt zu erzählen. Weiterlesen „Klappe zu, Affe tot“

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