Die Sache mit der Sonne ☀️

Wann immer wir uns auf dieser Reise in der Gegend des Polarkreises befanden, gestattete eine dichte Wolkendecke zur nötigen Uhrzeit keinen Blick auf die Sonne. Mein Experiment konnte ich also leider nicht abschließen. Dies jedoch ist kurios: wenige Seemeilen südlich von Reykjavik ist die Sonne um 00:34 Uhr bei 232 Grad Südwest im Ozean versunken. Um 5:11 Uhr kam sie dann (lediglich wenige Seemeilen südlicher, wir tuckern mit 20 km/h von Island nach Schottland) bei 162 Grad Süd wieder zum Vorschein. Ich kann nicht behaupten, dass ich das verstehe. Bestimmt hat Astro-Alex auch hierzu ein Erklärvideo für die Sendung mit der Maus produziert. Sobald meine Internetverbindung es wieder zulässt, gucke ich das nach. Warum Süden? Very seltsam. Weiterlesen „Die Sache mit der Sonne ☀️“

75 Grad 30 Minuten Nord, 2 Grad 44 Minuten Ost – auf See

Wir haben Longyearbyen/Spitsbergen hinter uns gelassen und die lange Seereise nach Akureyri/Island angetreten. Mit 17,1 Knoten auf Kurs 219 Süd-Südwest wird es zwei Tage dauern, bis wir die knapp 1000 Seemeilen bewältigt haben werden.

Nordkap. Rentiere und bunte Fischerdörfer auf der Nordkap-Insel Magerøy lenken den Blick ab, denn die Landschaft ist trist und karg. „Letztes Jahr habe ich den Sommer verpennt!“ scherzt unser Guide. Er hatte den einzigen sonnigen Nachmittag verschlafen. Abi äußert derweil Verständnis für die Wikinger, die einst in Britannien eine neue Heimat suchten. Im Winter ist hier die Sonne von Ende November bis zum 21. Januar nicht zu sehen. Dass wir erheblich nördlicher sind als Island, will mir ohne einen Blick auf die Karte nicht in den Kopf.

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Ich bringe sie um…!

Abi und ich, wir nehmen noch Wetten entgegen, ob Luise und Horst vom Nachbarbalkon (Namen besser geändert, wegen der zu erwartenden Mord-Ermittlungen) die finale Einfahrt nach Bremerhaven am 9.7. gemeinsam erleben oder ob einer von beiden vorher dran glauben muss. „Stell Dich doch mal vor die Sonne!“ herrscht Luise ihn an. „Jetzt mach doch mal ein Foto! Nein, so nicht! Jetzt guck doch mal wie ich das gemacht habe!“ Horst ist ein denkbar langmütiger Mensch. Wahrscheinlich hat er Loriots ‚Szenen einer Ehe‘ samt und sonders selbst durchexerziert. Mit Luise…

Wir sind nun also unterwegs mit Mein Schiff 3 auf großer Nordlandtour:

Zum Glück hatte Abi sich hinsichtlich des Sommerurlaubes durchgesetzt! Die von mir favorisierte Alpenüberquerung wäre sechs Wochen nach der OP natürlich nicht möglich gewesen. Stattdessen gibt’s Kurverlängerung in Norwegen. Weiterlesen „Ich bringe sie um…!“

Maren, why do they call it „Bad“ Eilsen?

Das ist eine gute Frage, die Freunde aus England stellten. Viele Grüße also vom Nabel der Welt, aus Downtown Bad Eilsen.

Was Ende Januar als unangenehmes Zwicken im rechten Bein begann und sich rasch zu einem Alptraum entwickelte ist nun fast ausgestanden. Ich wurde erfolgreich an der Bandscheibe operiert und arbeite am Weg zurück ins Berufsleben.

Leider hat dieser Eingriff nicht unerhebliche Auswirkungen auf meine Jahresplanung (shame on you, Schicksal!), so dass ich weder nächste Woche meinen Job in Cornwall machen, noch im August mit Ulli zum Rindertreck nach Montana reisen kann. Weiterlesen „Maren, why do they call it „Bad“ Eilsen?“

Incredible Amboseli und ein Hoch auf die Maasai

„Wieso meint Ihr, das sei touristisch, Maren?“ fragt Guide Evans, als wir vom Besuch des Maasaidorfes zurückkehren. „Sie leben so, genau dort, sie sind nicht dumm, sie haben Smartphones, sie wissen, wie die Welt ist! Aber sie gewähren Euch Einsicht, für einen kleinen Betrag. Natürlich möchten sie zusätzlich Geschäfte machen. Aber ist nicht so die Welt? Ist es nicht bei Euch in Deutschland genauso? Ich finde es nicht touristisch, ich finde es ziemlich ehrlich!“

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Menschen (in Verkehrsmitteln und im Hotel)

„10,9,8,7,6 und an der anderen Hand hab‘ ich 5. 11 Finger sind das also, siehst Du?“
Der gütige ältere Herr mit der gewinnenden Art erinnert mich an eine Mischung aus Heinz Erhardt und unserem Trauzeugen Ralf. Das kleine Mädchen strahlt, gackert laut und wird diesen Trick in den kommenden Minuten noch etliche Male vorführen. Im Großraumwagen der Werdenfelser Bahn findet sich heute ausreichend Publikum. „Sie müssen wohl weiter in den Pott“, spricht des Mädchens Opa den gutmütigen Schelm Weiterlesen „Menschen (in Verkehrsmitteln und im Hotel)“

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