Die Geschichte von Bob, dem Hörnchen

Der Wecker klingelt. 6 Uhr. Bob rieb sich die Augen, streckte sich, sprang aus seinem Bett, trank einen Schluck Wasser, rieb sich den Pelz und hoppelte zur Tür seines Kobels. Und schon wieder ein Arbeitstag im Dienste der Touristenbehörde von Banff, Alberta, Kanada! Der Kobel war einer von hundert anderen in einer nach außen hin ganz normal aussehenden Wohnung in der Squirrel Street von Banff. Weiterlesen „Die Geschichte von Bob, dem Hörnchen“

Tag 13, 15. Juli: Banff

Wir fahren mit der Gondel auf den Hausberg, den Sulphur Mountain und genießen das Panorama. Heute ist es heiss und ein bisschen schwül. Wir gestehen uns ein, dass wir eine Pause brauchen und verbringen den Großteil des Tages mit süßem Nichtstun.
Gegen Abend besuchen wir ein kulturhistorisches Museum. Es treibt mir die Tränen in die Augen. Wer hat die Indianer – oder korrekt die Native Americans oder First Nations – gefragt, ob sie Amerikaner werden wollen? Und wer hat die ganzen Büffel getötet…?

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Exkurs Sprache

Hätten wir doch nur das Interview mit Donna Leon in der FAZ am Abflugtag nicht gelesen! Sie regt sich darin so herrlich über die inflationäre und meist außerdem unsinnige Benutzung des Wortes „like“ durch ihre Landsleute auf. Wir stellen fest: die Kanadier können das genauso gut, und natürlich fällt es uns nun umso mehr auf. „It felt just like wow“ oder „this is like absolutely fantastic“ haben wir schon dutzentfach gehört. Auch im Radio kommen sie keine zwei Sätze lang ohne wenigstens ein „like“ aus. Weiterlesen „Exkurs Sprache“

Tag 11, 13. Juli: Jasper – Bären in Sicht! 

Wer von uns ist eigentlich dreißig Jahre älter? Diese Frage stelle ich mir. Denn während ich mit letzter Kraft nach zweistündigem Tiefschlaf am Nachmittag diese Zeilen tippe, lotet Abi quietschvergnügt die Strecke für morgen aus. Aber der Reihe nach.

Am frühen Morgen nehmen wir die Seilbahn auf den Mount Whistler und oben angekommen sind es nur noch 1,2 Kilometer zu Fuß bis zum Gipfel, die es jedoch in sich haben. Der Weg ist gut in Schuss, aber steil. „Und du willst auf den Kilimandscharo, Maren?“ frage ich mich selbst. Mit dem Ballast wird das nichts, das ist mir spätestens heute klar. Bevor da nicht 10 kg runter sind, brauche ich den Versuch gar nicht erst zu starten. Ausgiebige Fotopausen verhindern im weiteren Verlauf des Anstiegs, dass ich einfach umfalle. „Ich bin auch nicht zum Bergsteigen geboren“ meint Abi, nölt indes nicht einmal halb so viel wie ich.  Weiterlesen „Tag 11, 13. Juli: Jasper – Bären in Sicht! „

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