Maren 

Seit 1997 im Tourismus engagiert habe ich das große Glück, die ganze Welt als „mein Büro“ bezeichnen zu dürfen. Unter all den traumhaften Orten, die ich in den letzten 20 Jahren besuchen durfte, hat es mir das Land Tansania in Ostafrika besonders angetan.

Serengeti, Ngorongoro, Rift Valley, Kilimandscharo und die Koralleninsel Sansibar mit der alten Handelsstadt und UNESCO Welterbe Stonetown sind ein Schwerpunkt meiner beruflichen Tätigkeit.

Ein intensiver Blick nach Afrika kommt nicht ohne Fragen nach Recht und Gerechtigkeit aus. Aber das ist so eine Sache, die mich schon immer bewegt. Es wundert mich neuerdings nicht weiter, denn ich habe im Keller beim aufräumen unlängst einen Karton mit meinen alten Kinder-Hörspielkassetten gefunden. Da wir noch im Besitz eines Gerätes sind, das die abspielen kann, hatte ich einen äußerst vergnüglichen Abend voller Erinnerungen damit. Das beste war ein Märchen: die liebe Tochter, die alles teilt, bekommt den Prinzen. Die garstige, die nichts abgeben will, wird ins Fass gesteckt und in den Fluss gekippt! Was einem im Alter von vier oder fünf Jahren so untergejubelt wurde! Herrlich.

Weltpolitisch habe ich leider auch keine schlaue Idee. Aber, jetzt mal ganz naiv und politisch unkorrekt, trotzdem: Wer hat eigentlich die Indianer gefragt, ob sie US-Bürger werden wollen? Wer die Inkas, ob sie Peruaner werden wollen? Wer die Aborigines, ob sie Australier werden wollen? Oder, simpel: Wer hat eigentlich in den letzten 500 Jahren die ganze Welt bevölkert? Die Westeuropäer womöglich? Sollten wir vielleicht nicht ganz vergessen… #refugeeswelcome
Lasst uns jeden Tag versuchen, die Welt ein bißchen gerechter zu gestalten.

 

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