Der Trailer ist fertig

Damit verabschiede ich mich für dieses Jahr von allen Lesern, wünsche Euch eine schöne Weihnachtszeit, einen guten Rutsch und ein fantastisches Reisejahr 2018!

Ich melde mich wieder mit dem fertigen Südafrika-Film (voraussichtlich 17.3.2018) und im April dann aus der Ewigen Stadt – Rom!
…und zwischendurch off topic, wenn mir etwas Interessantes in die Quere kommt!

 

Bokkie

„Wißt Ihr“ lächelt unser wundervoller Guide Jade auf Botlierskop, als wir dieses süße Springbok-Baby fotografieren, „zu Springbok-Babys habe ich eine ganz besondere Beziehung!“ Sie werden liebevoll Bokkie genannt, und Bokkie ist auf Afrikaans auch das Kosewort für die Liebste. „Ich habe nämlich mein Bokkie durch ein Bokkie bekommen!“

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Kap der Guten Hoffnung

Als wäre es die Amalfitana von Kapstadt, so schlängelt sich der Chapman’s Peak Drive an der Küste entlang und gestattet hinter jeder Kurve eine neue Aussicht auf die kilometerlangen, weißen Sandstrände der Kaphalbinsel, die sich heute im schimmernden Morgenlicht präsentiert. Das Meer glitzert in allen Farben von blau bis türkis und weiße Schaumflocken tanzen auf den Wellen. Wolkenfelder hängen wie Wattebäusche in den Spitzen der prägnanten Hügelkette der Zwölf Apostel.

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The Mother City

‚Es bringt nichts früh loszufahren, dann stehen wir nur im Stau’ meint Ralf und dieser Satz klingt wie Musik in meinen Ohren.

Je näher wir Kapstadt kommen, umso mehr illegale Siedlungen säumen die Straße. Auch, wenn die Regierung kontinuierlich Häuser für die ärmsten der Armen bauen lässt, so ist das Problem der Arbeitslosigkeit und der Perspektivlosigkeit ungelöst. Täglich 600 Fälle von Gewalt an Frauen und Kindern zeigt die Statistik des Landes auf und sie sind machtlos, aber durchaus kreativ: Die Staatskasse spendet Satellitenschüsseln und Fernseher gegen Langeweile und es scheint ein erfolgreiches Mittel zu sein, denn die Zahlen gehen runter.

Was geht es uns dagegen gut an diesem Tag, an dem unsere einzige Sorge ist, ob der Wind die Auffahrt auf den Tafelberg zulässt oder nicht…

You know what? Heute lasse ich vor allem Bilder sprechen, denn so sehr ich mir das Hirn auch zermartere, es kommen keine gescheiten Sätze heraus. Kein Alkohol ist auch keine Lösung! Weiterlesen „The Mother City“

The Big Easy

In ‚Omas Bakery‘ irgendwo in der Prärie zwischen Mossel Bay und den Winelands stoppen wir für ein leichtes Mittagessen und den obligatorischen Gang durch die hiesige Keramikausstellung. ‚Herrlich, hier gibt es gestrickte Klorollenüberzieher, guck mal!‘ ruft Annette. Ich finde etwas ganz anderes für sie, nämlich ihre heißgeliebte Lakritze, hier aus eigener Herstellung und abfüllbar in der guten, alten Papiertüte zu wenigen Rand pro hundert Gramm.

Wir erreichen die Küste bei Gaansbai, wo eine steife Brise weht und die Sonne aus allen Knopflöchern scheint. Weiterlesen „The Big Easy“

Sherry with the Fruits

Ein warmer Wind weht mir durchs Gesicht und in der untergehenden Sonne sehen die Zebras nochmal so schön aus. Ich habe einen Sonnenbrand und zuletzt zu viele Gin&Tonics getrunken, aber die Romantik des Augenblicks ist nahezu vollkommen. ‚Malaika, wollen wir uns wieder vertragen?‘ trällert Markus, holt mich in die Realität zurück und hält mir ein Schnapsglas mit Jameson unter die Nase. ‚Weißte doch, Prophylaxe, ne?‘ Ich lehne dankend ab und widme mich wieder meinen Aufgaben auf dieser Tour. Weiterlesen „Sherry with the Fruits“

Meer, Natur und eine Handtasche für Maren

Welch ein Geschenk es doch ist, dass mir Ende November eine warme Morgensonne beim Frühstück auf den Rücken scheint. Überhaupt ist das Frühstück mit Strand- und Meerblick, mit frischem Obst und zu einer christlichen Uhrzeit ein friedlicher Start in den Tag. ‚Mal sehen, ob sie uns das morgen früh schon wieder vergessen haben, dass wir sie heute haben ausschlafen lassen‘ lache ich Ralf an und der nickt – morgen wird es nochmal richtig früh losgehen. Weiterlesen „Meer, Natur und eine Handtasche für Maren“

Moby Dick

‚Maren, ich hab‘ ne tolle Nachricht für dich‘ sagt Ralf, ‚wir schaffen sowohl das Apartheid Museum als auch den Besuch von Soweto heute Vormittag.‘ Die SAA hatte unseren Flug vor drei Wochen um zwei Stunden nach vorne verlegt und eigentlich bedeutete das, eins von beidem aus dem Programm zu streichen. Aber mit dieser disziplinierten Gruppe geht das trotzdem, denn ein strenges Zeitmanagement sind sie inzwischen ja gewöhnt 😉 Weiterlesen „Moby Dick“

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