Tag 62, 2. September: Bildergalerie Haleakala NP

Das Dach der Insel Maui liegt im Haleakala Nationalpark, dessen Zentrum wieder ein Vulkankrater ist. Es soll angeblich das Nonplusultra sein, hier den Sonnenaufgang zu erleben. Das bedeutet: Um 3 Uhr aufstehen und dann von Lahaina aus mindestens 2 Stunden Anfahrt durch die Finsternis in Kauf nehmen und erbärmlich frieren. Das ist einfach nicht drin. Wir machen uns lieber einen gemütlichen Tag am Strand und fahren nachmittags in aller Ruhe nach oben. Ich bin ja erst skeptisch und will schon ganz abwinken, weil der Berg komplett in einer dichten Wolkenwand hängt. Aber gute 150 Meter unterhalb des Gipfels durchbrechen wir die weiße Wand und ich muss gestehen, dass sich der lange Weg hinauf gelohnt hat. Ich habe allerdings deutlich Schwierigkeiten mit der Luft, wie schon auf dem Mauna Kea. Wir sind auf 10.000 Fuß, also über 3000 Meter und hier wirds schon dünner mit dem Sauerstoff. Langsam bewegen und viel trinken heißt die Devise und dann geht das schon. Wir schauen uns um und die Aussicht von hier oben ist wieder einmal überragend. Jetzt reisst sogar die dichte Decke unter uns auf und man kann die Küste sehen! Tja und dann, dann geht die Sonne unter. Eine gute Stunde dauert das Spektakel. Un-fass-bar, wie nicht von dieser Welt. Aber seht selbst:

 

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