Im Krüger Nationalpark

‚Mach bei mir mal 75 Striche bei Wasser‘ rufe ich unserem lieben Busfahrer Thomas zu ‚und sei so gut und lade 25 Flaschen in jeden der drei Geländewagen‘. Bis zu 38 Grad werden heute erwartet und es staubt gewaltig. Da wollen wir besser genug zum Trinken an Bord haben.

Man denkt’s ja nicht, aber die ersten 2 Stunden ist es durchaus frisch im Fahrtwind und ich bin froh, dass ich meine dicke Jacke anhabe. Auch die Prophylaxe, wie Markus seinen Jameson liebevoll umschreibt, nehme ich dankend an. Kein Bier vor vier, aber ein schnell gekippter Schluck Whiskey vor 6 Uhr morgens passt schon, denn er wärmt von innen und beugt schließlich Magenproblemen vor – man kann sich das problemlos schönreden. „Im Krüger Nationalpark“ weiterlesen

Mpumalanga

Endlich ausgeschlafen und voller Tatendrang marschiere ich zum Frühstück und verteile erst einmal Adapter für die etwas eigenwilligen südafrikanischen Steckdosen. Die Sonne lacht, Paviane sorgen für eine interessante Geräuschkulisse und sind besonders scharf auf die Zuckertütchen, die im Aussenbereich des Restaurants parat stehen. Die Gäste können sich daran deutlich mehr erfreuen als der arme Kerl, der die von langer Hand geplanten Diebstähle mit einem langen Stock vereiteln muss. „Mpumalanga“ weiterlesen

Achterbahn

Wie oft habe ich da nun schon drin gesessen, in der SA 261 nach Jo’Burg. Auch dieses Mal werde ich nicht enttäscht – es ist und bleibt meine Lieblings-Fluggesellschaft. Mein Sitznachbar kommt aus Löhne und freut sich auf eine große Namibia-Botswana-Kombi mit seiner Frau. Wir verstehen und blendend und haben schnell jeder zwei kleine Flaschen Pinotage am Start. Die Verpflegung an Bord ist wie immer beispielhaft. Nur etwas kühl ist der Rebensaft, daher packen wir ihn uns jeweils in die Jacken-Innentasche. „Wie die Penner“ lacht der pensionierte Polizist, wir pütschern uns später noch einen Gin Tonic und ich kann erwartungsgemäß gut schlafen. „Keep your seatbelt fastened, it’s gonna be a bumpy ride“ – davon sollte ich nichts mehr mitbekommen.

Am nächsten Morgen dauert die Immigration ewig, weil nur zwei Schalter geöffnet sind. „Wie in Hannover bei der Post“ unkt ein Kunde. Noch lachen wir, aber das werden wir später noch bereuen.

„Achterbahn“ weiterlesen

Website bereitgestellt von WordPress.com.

Nach oben ↑