Tag 19, 21. Juli: Bildergalerie Arches NP

Arches NP oder hot, hotter, Moab

Ich erinnere mich nur zu gut an eine Ägyptenreise in den guten alten Zeiten, als das noch problemlos möglich war, mit meinem Freund Heiner: Da ist mir in Assuan auf der Feluke nach Luxor vor Hitze die Buchbindung von ‚Tod auf dem Nil‘ geschmolzen. Ganz so heiss ist es heute wohl nicht, aber immerhin so heiss, dass mir diese Episode aus den 90ern in den Sinn kommt.

Morgens und abends ist der Arches NP am schönsten, wenn das Licht mit den unterschiedlichen Farbnuancen von rot bis braun spielt und die Steinformationen zum Leuchten bringt. Die Landschaft erinnert mich ein bisschen an Namibia! Wir sind früh um 7 schon unterwegs und genießen die Weite um uns herum. Die meisten anderen frühen Vögel brettern gleich durch zu den Fotografen-Hotspots, wobei der berühmte Delicate Arch zur Zeit nur mit langem Anmarsch per Pedes zu erreichen ist, weil sie hier im Park gerade die Straßen instandsetzen. Zum Glück sind Abi und ich uns in dieser Angelegenheit, wie schon beim Moraine Lake in Kanada, einig: wenn wir die absolute Hauptattraktion verpassen, dann ist das eben so. Bei all der Schönheit um uns herum stellen wir uns für das ‚eventuell- i-Tüpfelchen‘ nicht in die Schlange (Moraine) oder latschen 5 km durch den Sand (Delicate Arch).

Ich fand Gänseblümchen schon immer genauso schön wie Rosen.

Arches Nationalpark im Morgenlicht:

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…und im Abendlicht mit Gewitter im Anmarsch:

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Das „Moab Valley Inn“ ist uns eine prima zweckmäßige Unterkunft für diesen Teil der Reise. Morgen wartet mit dem „The View“ im Monument Valley dagegen ein echtes Hotel-Highlight für die kommenden zwei Nächte im Navajo-Gebiet. Das Monument Valley soll ja angeblich den Arches NP bei aller Ähnlichkeit landschaftlich noch weit übertrumpfen. Ich frage mich, ob das möglich ist. Das hier ist unglaublich schön gewesen. Es bleibt aufregend!

 

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