Wo ist die Zeit geblieben?

1.Juli 2017, 18:20 Uhr – unsere große Reise beginnt am Hamelner Bahnhof, wo wir die S5 zum Flughafen nehmen und im Maritim Airport Hotel einchecken… Nur zu gut erinnere ich mich an meine damalige Gefühlslage in dem Moment, als die Wohnungstür hinter uns ins Schloss fiel. Eine Mischung aus unbändiger Vorfreude und bangen Zweifeln beschreibt es wohl am besten. Haben wir alles? Klappt das alles? Was verpassen wir hier zu Hause…. und natürlich auch die Frage, ob wir alle wiedersehen, die wir jetzt zurücklassen. Klarer Fall. Auch solche Fragen bleiben nicht aus. Aber ich war so neugierig auf all diese Ecken der Welt, die ich bisher nicht kannte.
Und es ist so, so schön gewesen! 

Gestern haben ich mir den Spaß gemacht und mich Tag für Tag durch meine eigenen Erinnerungen geklickt. Da ist so vieles, was ich schon fast vergessen hatte. Kleinigkeiten, Skurrilitäten, Radiospots: „You want a Dodge? You DESERVE a Dodge!“ Und am Nachmittag stand doch tatsächlich eine solch riesige amerikanische Kiste in unserer Straße! Das nennt man dann wohl selektive Wahrnehmung.

Zur Feier des Tages gibt es heute unser Grundnahrungsmittel aus der Zeit in Kanada und den USA, das ich seit dem nicht mehr angerührt habe – ich habe uns Burger gemacht! Ehrlich, das ist das einzige, was die wirklich kochen können. Jedenfalls dann, wenn man nicht bereit ist, mehr als 30 Dollar für ein Essen auszugeben.

Die Staaten gehen mir nicht aus dem Sinn. Auch mit Abstand eines Jahres muss ich sagen, dass Nordamerika für mich das Schönste von allem war und ich freue mich jetzt schon auf September 2019, wenn meine Schwester Ulli und ich es wahr machen und uns eine Woche auf einer Ranch in Montana einquartieren. Natürlich nicht, ohne vorher den nahe gelegenen Yellowstone Nationalpark zu besuchen und der Cowboystadt Billings einen Besuch abzustatten… Rocky Mountain, high!

Die Reiseziele gehen mir so schnell nicht aus, das steht wohl fest.

 

 

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