Incredible Amboseli und ein Hoch auf die Maasai

„Wieso meint Ihr, das sei touristisch, Maren?“ fragt Guide Evans, als wir vom Besuch des Maasaidorfes zurückkehren. „Sie leben so, genau dort, sie sind nicht dumm, sie haben Smartphones, sie wissen, wie die Welt ist! Aber sie gewähren Euch Einsicht, für einen kleinen Betrag. Natürlich möchten sie zusätzlich Geschäfte machen. Aber ist nicht so die Welt? Ist es nicht bei Euch in Deutschland genauso? Ich finde es nicht touristisch, ich finde es ziemlich ehrlich!“

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abf-Messe Hannover

Ein herzliches JAMBO von der Messe!

Noch bis Sonntag sind mein Team und ich mit http://www.Abenteuer-Tansania.de in Halle 19 an Stand F59 vertreten. Täglich um 12:30 lade ich zu meinem Bilder-Vortrag über Tansania und Sansibar im Reiseforum International ein. Der Vortrag am Sonnabend wird übrigens live auf Facebook bei Abenteuer Tansania zu sehen sein.

Am Samstag freue ich mich ganz besonders auf unseren Stargast Alexander Luanda, den örtlichen Chefreiseleiter bei unseren deutschsprachigen Gruppen in Ostafrika. Er ist zurzeit in Deutschland und lässt es sich nicht nehmen, uns am Messestand zu unterstützen. Ab kommenden Samstag sind wir dann zusammen mit unseren 19 Gästen in Afrika unterwegs.

Wir haben Sand aus Sansibar zum Anfassen da, Pfeffer vom Markt in der Stonetown zum Mitnehmen (sind wir auf Sansibar schließlich dort, wo der Pfeffer wächst!) und, ganz nebenbei gesagt, wir haben auch ein Tässchen Kaffee und eine Sitzgelegenheit zum Ausruhen für eine gemütliche Pause im Messedschungel.

Karibu sana bei uns!

Menschen (in Verkehrsmitteln und im Hotel)

„10,9,8,7,6 und an der anderen Hand hab‘ ich 5. 11 Finger sind das also, siehst Du?“
Der gütige ältere Herr mit der gewinnenden Art erinnert mich an eine Mischung aus Heinz Erhardt und unserem Trauzeugen Ralf. Das kleine Mädchen strahlt, gackert laut und wird diesen Trick in den kommenden Minuten noch etliche Male vorführen. Im Großraumwagen der Werdenfelser Bahn findet sich heute ausreichend Publikum. „Sie müssen wohl weiter in den Pott“, spricht des Mädchens Opa den gutmütigen Schelm „Menschen (in Verkehrsmitteln und im Hotel)“ weiterlesen

Alles Petra oder was?

Gut, PETRA sagt mir was. Genauso wie mindestens jedem, der Indiana Jones gesehen hat. Aber sonst?

Ein zweiter Blick auf dieses Land lohnt sich, das kann ich nach zwei Tagen schon sicher sagen!

In nur vier Stunden bin ich da und der Flug mit Royal Jordanian ab Frankfurt gestaltet sich kurzweilig. Ich hab‘ massig Platz und am Flughafen gab’s sogar noch eine kostenlose Tageszeitung. Was für ein selten gewordener Service!

Amman. Ein nicht enden wollendes Häusermeer! Es ist kalt und diesig, als wir am frühen Morgen die Zitadelle besuchen. Byzantinisch, griechisch, römisch… Die Jahreszahlen, Dynastien und Epochen fliegen mir aus Omars Mund nur so um die Ohren. Dieses Trans-Jordanland war immer schon ein Knotenpunkt und so besichtigen wir einige der heute noch stehenden Herbergen, die sich an der alten Handelsroute immer im Abstand einer Tagesetappe aufreihen und heute als Wüstenschlösser bekannt sind.

Man reicht uns einen traditionellen Tee, wir bewundern seltene erhaltene Mosaike mit noch selteneren Bildnissen von Menschen und gucken uns im ehemaligen Schlafzimmer von Lawrence von Arabien um. Das gefällt mir alles schon viel besser als die Stadt! „Alles Petra oder was?“ weiterlesen

Klappe zu, Affe tot

Hwange, Simbabwe.
Monika grinst über das ganze Gesicht, als sie zu spät zum Essen kommt. „Guck mich nicht so an“, ruft sie mir zu „ich wollte ja einen Gin&Tonic mit Dir trinken, aber stell Dir vor, ich war eingesperrt!“
Die eigentlich sehr schöne Lodge am Rande des Hwange-Nationalparks ist in die Jahre gekommen und muss unbedingt renoviert werden. Doch der Tourismus liegt hierzulande wegen der politischen Situation um Robert Mugabe und seine Nachfolger am Boden und sie müssen sich auch nicht wundern, dass kaum jemand kommt. Denn auch uns hat man abgezockt auf dem Weg hierher. Straßensperre. Entweder zahlen oder es geht nicht weiter… Gefährlich war das nicht und der Betrag kein besonders großer, aber dergleichen ist einfach ärgerlich und lästig. Sprit gibt es hier übrigens auch keinen. Zwei Pärchen aus Australien berichten, dass sie mit ihrem Toyota Hilux nicht mehr auf Pirschfahrt gehen können, weil der Diesel sonst nicht mehr bis Vic Falls reicht. Also sitzen sie hier jetzt drei Tage untätig fest. Immerhin hat die Lodge ein beleuchtetes Wasserloch, das allabendlich von vielen Tieren aufgesucht wird.
„Pass auf“, sagt Monika inzwischen und beginnt zu erzählen. „Klappe zu, Affe tot“ weiterlesen

Kontraste

Heute habe ich ein paar Bilder vom Flug übers Okavangodelta und einem abendlichen Ausflug zu den Salzpfannen vor Nata.

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