Film: Big in Japan

„Den ganzen Sommer über war es nicht einen Tag lang so schönes Wetter, wie heute“ ruft mein Freund und Nachbar Andreas lachend über den Balkon, als wir uns letzten Donnerstag wiedersehen. „Tja, mir scheint jetzt eben die Sonne aus dem Herzen“ habe ich ihm geantwortet. Und sie scheint noch, auch wenn man’s dieser Tage nicht mehr sehen kann. Mir.Ist.Kalt.
Die sieben kleinen, schwarzen Herzensbrecher in Kirchbrak (übrigens alle längst in besten Händen untergebracht) haben mir den Wiedereintritt in die Athmosphäre erleichtert, genauso wie das Wiedersehen mit Familie und Freunden. Aber mein Alltag ist noch sehr, sehr weit weg. Gut, dass noch ein paar Tage ins Land gehen, bevor am 4.10. der Schreibtisch ruft. Ich kann im Moment Stunden damit verbringen, die Augen zu schließen und zu träumen. Von der Aranui und von Hollywood, meinem vierbeinigen Freund, von Meeresschildkröten und natürlich von Utah.

Außerdem kann ich Stunden mit der Erstellung des Japan-Films verbringen 😜
Grob gesagt ist eine Minute Film für mich eine Stunde Arbeit.

Viel Spaß damit!

Tipp: 
Hier noch als Audio-Clip die Grundidee des Buddhismus nach Satoshi Ito aka „Ito-San“ in fünf Minuten:

 

 

Tag 74, 14. September: endlich Berge und Natur

Wir nehmen den Zug, genauer gesagt drei Züge hintereinander, und fahren über Land raus aus den Ballungsräumen. Außer Fischen habe ich hier in Japan bisher genau zwei Katzen gesehen. Keine Kuh auf der Wiese (und genau genommen nicht einmal eine Wiese) keinen Hund, kein Pferd. Das ändert sich heute, als wir mit dem Zug in die Berge fahren. Ich sehe viele Reisfelder und sogar Bauern mit diesen typischen spitzen Hüten auf dem Kopf, die aussehen wie, tja wie…. wie eine runde Pyramide.

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Tag 72, 12. September: Shogun

Während der Fahrt nach Himeji bietet sich mir aus dem Fenster des Hochgeschwindigkeitszuges Shinkansen das schon gewohnte Bild einer nicht enden wollenden Betonwüste. Telegraphenmasten und Stromleitungen vervollkommnen das Bild. Ich nehme an, dass die häufigen Erdbeben eine Verlegung der Stromversorgung unter die Erde unmöglich machen. Statistisch gesehen müssten wir in unseren zwölf Tagen im Land übrigens ein Erdbeben miterleben! Weiterlesen „Tag 72, 12. September: Shogun“

Tag 71, 11. September: Zen-Buddhismus

Der Zen-Meister begrüßt uns freundlich und wir nehmen in der Meditationshalle Platz. Eigentlich dauert eine Meditationsphase so lange, wie ein Räucherstäbchen braucht, um abzubrennen. Das bedeutet um 90 Minuten. Wir müssen heute nur 10 Minuten durchhalten und das fällt mir schon schwer genug. Die Sitzposition ist anstrengend und erinnert mich an meinen „Deep Work“ – Kurs bei Alpha in der Sport-Box. Für uns genügt ein normaler Schneidersitz, Rücken gerade, Becken vor, Kopf aufrecht und den Blick in zwei Meter Entfernung auf den Boden richten, die Augen halb geschlossen. Weiterlesen „Tag 71, 11. September: Zen-Buddhismus“

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