Sechs Stunden bis Honolulu, drei Stunden in Honolulu und nochmal sechs Stunden bis Tahiti, das ist der Plan für den heutigen Tag. Das Flugsicherheits-Video von Hawaiian Airlines ist das netteste seit dem Rap bei Southwest Airlines, wenn man das auf YouTube findet, solltet Ihr es Euch mal ansehen, einfach sympathisch! Und es vermittelt gleich einen Eindruck von der Lebenseinstellung der Polynesier, die mich an afrikanisches Hakuna Matata erinnert. Die Flugbegleiter lächeln die ganze Zeit und sie bewegen sich, als würden sie tanzen. „Tag 27, 29. Juli: via Hawai’i in die Südsee“ weiterlesen
Trailer: USA Westen
Morgen fliegen wir sechs Stunden bis Honululu und dann nochmal sechs Stunden bis Papeete: Eine gute Gelegenheit, den USA-Film fertigzustellen. Hier schon einmal ein kleiner Vorgeschmack:
Tag 26, 28. Juli: Las Vegas
Was ist Las Vegas? Nun, die Region rund um den berühmten ‚Strip‘ ist alles, was man von ihr erwartet: hier ist es laut, bunt, ein bisschen schmuddelig, dann wieder totchic mit teuren Boutiquen, feiernden Menschen und heulenden Menschen. Vor allem mit vielen Menschen, Hallelujah, es ist voll! Es ist heiss! Es ist künstlich! Es ist schrill! „Tag 26, 28. Juli: Las Vegas „ weiterlesen
Tag 25, 27. Juli: Grand Canyon
Die 180 Meilen bis Las Vegas fliegen auf der Interstate 15 an uns vorbei und wir erreichen die bunte Wüstenmetropole bereits mittags. Auf einem Rasthof vor den Toren der Stadt zocken Trucker an einarmigen Banditen, wir essen eine Kleinigkeit und Abi besorgt uns einen Stadtplan.
Ich schaue mich um und, hey, Christian, ist das hier nicht die alte Karre von Captain Bufort T. Justice ? 😆

Tag 24, 26. Juli: Zion Nationalpark
Die Sonne scheint schon früh am Morgen in unser Zimmer und der strahlend blaue Himmel verheißt einen herrlichen Tag. Erst jetzt sehe ich, dass unser Hotel am Fuße eines großen Berges liegt, der gestern noch ganz und gar in der tief hängenden Wolkensuppe versteckt war.
Die meisten Wanderpfade im Nationalpark liegen innerhalb des großen Canyons und sind nur per kostenlosem Shuttle zu erreichen. Die haben das hier perfekt durchorganisiert: Zunächst geht es per Springdale-Shuttle zum offiziellen Parkeingang, dort dann mit weiteren Bussen den Canyon beliebig weit hinauf, mit zahlreichen Zwischenhalten, wo jeweils Wandertrails in unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen starten und enden. Wir sind ein bißchen spät dran heute und stehen erstmal in einer langen Schlange für den Canyon-Shuttle an. Es geht aber recht flott voran und schon sitzen wir im luftigen Bus. Die Fahrer sind mit Mikrofonen ausgestattet und erzählen Wissenswertes über die Flora und Fauna und beschreiben kurz die Wanderwege an den jeweiligen Stationen. Es kommt mir ein bißchen vor wie Jurassic Parc ohne Dinos, aber es überwiegt die Einsicht, dass hunderte Fahrzeuge, die alle parken müssten, in diesem Canyon nicht umherfahren können. „Tag 24, 26. Juli: Zion Nationalpark“ weiterlesen
Tag 23, 25. Juli: Nothing to write home about…
…das war heute der erwartete „lazy day“.
Aber ich habe ein paar schöne Panorama-Aufnahmen der letzten Tage fertig:
Horseshoe Bend
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Tag 22, 24. Juli: On the road again
Der dichte Regen am heutigen Morgen macht den Abschied von diesem „room with a view“ ein bisschen leichter. Wir sind wieder auf der Straße und erreichen nach wenigen Meilen den Staat Arizona, wenngleich wir noch eine ganze Weile lang das Navajo-Reservat durchqueren. Hier sieht Amerika ganz anders aus, viel bescheidener, eine Nummer kleiner irgendwie. Den Native Americans scheint das alt-europäische Protz-, Expansions- und Gier-Gen zu fehlen. „Tag 22, 24. Juli: On the road again „ weiterlesen
Tag 21, 23. Juli: Come to where the flavour is…
Come to Marlboro Country !
Es ist 4:15 in der Früh und das Atomkraftwerk (remember Calgary) neben meinem Kopfkissen geht wieder in die Luft. „Bääm Bääm Bääm“ macht das iPhone, während es draußen noch stockdunkel ist. Um 5:00 soll unser Early-Morning-Drive mit Guide durchs Monument Valley starten. „Wie Sie sehen, sehen Sie nichts“ spottet Abi, als er die Nase aus der Tür hält, aber das ist nun wirklich nicht wahr, denn ich sehe einen Himmel voller Sterne! „Guck doch mal, da, der kleine Wagen“ rufe ich ihm entzückt zu, der sich für derlei Aussichten um diese Uhrzeit jedoch noch nicht begeistern kann und stattdessen die Kaffeemaschine in Gang setzt. Ich versuche inzwischen, das Szenario am Himmel mit einer kleinen Canon Power Shot zu fotografieren, denn die Langzeitbelichtung kann das iPhone nicht. „Tag 21, 23. Juli: Come to where the flavour is… „ weiterlesen
Tag 20, 22. Juli: Wundervolles Utah
Heute gehts ins Indianerland und weil im Navajo Reservat, das das Monument Valley beherbergt, kein Alkohol verkauft wird, decken wir uns vor Abfahrt in Moab mit einem Sixpack Dosenbier ein. Das war nur einer von vielen guten Ratschlägen meines Kollegen Roman Müller, der mich auch überzeugt hatte, das „The View“ zu buchen, dem aberwitzigen Preis zum Trotz. Aber dazu später mehr.
Nach ein paar Kilometern auf dem Highway passieren wir „Wilson’s Arch“. Ich muss natürlich anhalten und das zugehörige Schild für meinen lieben Freund Wilson in Arusha, Tanzania, fotografieren. Und weil wir einmal da sind, klettere ich ganz hinauf und genieße einen herrlichen Blick von oben. „Tag 20, 22. Juli: Wundervolles Utah“ weiterlesen
Tag 19, 21. Juli: Bildergalerie Arches NP
Arches NP oder hot, hotter, Moab
Ich erinnere mich nur zu gut an eine Ägyptenreise in den guten alten Zeiten, als das noch problemlos möglich war, mit meinem Freund Heiner: Da ist mir in Assuan auf der Feluke nach Luxor vor Hitze die Buchbindung von ‚Tod auf dem Nil‘ geschmolzen. Ganz so heiss ist es heute wohl nicht, aber immerhin so heiss, dass mir diese Episode aus den 90ern in den Sinn kommt.
Morgens und abends ist der Arches NP am schönsten, wenn das Licht mit den unterschiedlichen Farbnuancen von rot bis braun spielt und die Steinformationen zum Leuchten bringt. Die Landschaft erinnert mich ein bisschen an Namibia! „Tag 19, 21. Juli: Bildergalerie Arches NP“ weiterlesen