Endlich ausgeschlafen und voller Tatendrang marschiere ich zum Frühstück und verteile erst einmal Adapter für die etwas eigenwilligen südafrikanischen Steckdosen. Die Sonne lacht, Paviane sorgen für eine interessante Geräuschkulisse und sind besonders scharf auf die Zuckertütchen, die im Aussenbereich des Restaurants parat stehen. Die Gäste können sich daran deutlich mehr erfreuen als der arme Kerl, der die von langer Hand geplanten Diebstähle mit einem langen Stock vereiteln muss. „Mpumalanga“ weiterlesen
Achterbahn
Wie oft habe ich da nun schon drin gesessen, in der SA 261 nach Jo’Burg. Auch dieses Mal werde ich nicht enttäscht – es ist und bleibt meine Lieblings-Fluggesellschaft. Mein Sitznachbar kommt aus Löhne und freut sich auf eine große Namibia-Botswana-Kombi mit seiner Frau. Wir verstehen und blendend und haben schnell jeder zwei kleine Flaschen Pinotage am Start. Die Verpflegung an Bord ist wie immer beispielhaft. Nur etwas kühl ist der Rebensaft, daher packen wir ihn uns jeweils in die Jacken-Innentasche. „Wie die Penner“ lacht der pensionierte Polizist, wir pütschern uns später noch einen Gin Tonic und ich kann erwartungsgemäß gut schlafen. „Keep your seatbelt fastened, it’s gonna be a bumpy ride“ – davon sollte ich nichts mehr mitbekommen.
Am nächsten Morgen dauert die Immigration ewig, weil nur zwei Schalter geöffnet sind. „Wie in Hannover bei der Post“ unkt ein Kunde. Noch lachen wir, aber das werden wir später noch bereuen.
Südafrika: kann losgehen – ich bin bereit!
Gute acht Wochen nach Rückkehr von unserer großen Reise packe ich also wieder meinen Koffer. Ohne Abi – dafür mit 23 erwartungsfrohen Gästen, denen ich nun zwei Wochen lang die Schönheit des afrikanischen Kontinents zeigen darf. „Südafrika: kann losgehen – ich bin bereit!“ weiterlesen
G’schichten aus dem VIP-Raum
Hannover 96 spielt an einem trüben Samstagnachmittag gegen den BVB. In der Einladung an meine Gäste habe ich vor drei Wochen dick aufgetragen. Wie man das so macht, ein Spaß, den sich der Underdog gegenüber dem übermächtigen Gegner erlauben darf. Ein vorlauter Gruß von unten eben, der getrost als Bewunderung für die Schwatzgelben gewertet werden darf. „G’schichten aus dem VIP-Raum“ weiterlesen
Was für eine tolle Überraschung hat meine liebe Kundin Sonja mir heute mit ins Reisebuero gebracht!
Ein selbst gebackener Kuchen in Form einer Weltkugel 🌎
Ich bin gerührt. Das ist ja soooo lieb von Dir und Carsten. Dankeschön ☺️☺️☺️
Film: Big in Japan
„Den ganzen Sommer über war es nicht einen Tag lang so schönes Wetter, wie heute“ ruft mein Freund und Nachbar Andreas lachend über den Balkon, als wir uns letzten Donnerstag wiedersehen. „Tja, mir scheint jetzt eben die Sonne aus dem Herzen“ habe ich ihm geantwortet. Und sie scheint noch, auch wenn man’s dieser Tage nicht mehr sehen kann. Mir.Ist.Kalt.
Die sieben kleinen, schwarzen Herzensbrecher in Kirchbrak (übrigens alle längst in besten Händen untergebracht) haben mir den Wiedereintritt in die Athmosphäre erleichtert, genauso wie das Wiedersehen mit Familie und Freunden. Aber mein Alltag ist noch sehr, sehr weit weg. Gut, dass noch ein paar Tage ins Land gehen, bevor am 4.10. der Schreibtisch ruft. Ich kann im Moment Stunden damit verbringen, die Augen zu schließen und zu träumen. Von der Aranui und von Hollywood, meinem vierbeinigen Freund, von Meeresschildkröten und natürlich von Utah.
Außerdem kann ich Stunden mit der Erstellung des Japan-Films verbringen 😜
Grob gesagt ist eine Minute Film für mich eine Stunde Arbeit.
Viel Spaß damit!
Tipp:
Hier noch als Audio-Clip die Grundidee des Buddhismus nach Satoshi Ito aka „Ito-San“ in fünf Minuten:
20. September: In 80 Tagen um die Welt
Die Triple 7 fliegt mit 900 Sachen durch den russischen Luftraum und mit jeder Minute, die vergeht, bringt sie uns der Heimat näher.
So viel Zeit ist vergangen, seit ich im Maritim Airport Hotel am Vorabend des 2. Juli einen Gin Tonic auf unser großes Abenteuer geordert habe! Es kommt mir fast unwirklich vor, dass unser unbeschwertes Zigeunerleben heute zu Ende geht. „20. September: In 80 Tagen um die Welt“ weiterlesen
Tag 79, 19. September: Impressionen aus Asakusa und Ueno
Ausschlafen, rumlungern und ein bißchen Programm, das ist die Devise für heute. Alleine mit Öffis zu fahren gleicht einer Schnitzeljagd, aber wir wissen, welchen Zeichen wir folgen müssen und kommen gut zurecht. „Tag 79, 19. September: Impressionen aus Asakusa und Ueno“ weiterlesen
Tag 78, 18. September: This is Tokyo
To-Kyo heißt wörtlich Hauptstadt (Kyo) des Ostens (To). Es fällt auf, dass die Silben in anderer Reihenfolge den Namen der älteren Hauptstadt bilden – Kyoto. Wenns logisch wäre, müsste ‚to‘ jetzt nachgestellt Westen heißen und vorangestellt Osten, aber das ist nur eines der Rätsel, die dieses Land mir aufgibt. Ich bin ‚lost in translation‘! „Tag 78, 18. September: This is Tokyo“ weiterlesen
Tag 77, 17. September: Tokyo, Final Destination
Die Wolkenkratzer ragen weit in den Himmel und machen ihrem Namen alle Ehre. Der Taifun hat Japan fest im Griff und es schüttet wie aus Eimern. Wenn ich so aus dem Fenster schaue, fällt es mir schwer zu glauben, dass morgen den ganzen Tag die Sonne scheinen soll und die Temperatur sich von 15 auf 30 Grad verdoppeln wird. „Tag 77, 17. September: Tokyo, Final Destination“ weiterlesen