Mpumalanga

Endlich ausgeschlafen und voller Tatendrang marschiere ich zum Frühstück und verteile erst einmal Adapter für die etwas eigenwilligen südafrikanischen Steckdosen. Die Sonne lacht, Paviane sorgen für eine interessante Geräuschkulisse und sind besonders scharf auf die Zuckertütchen, die im Aussenbereich des Restaurants parat stehen. Die Gäste können sich daran deutlich mehr erfreuen als der arme Kerl, der die von langer Hand geplanten Diebstähle mit einem langen Stock vereiteln muss. „Mpumalanga“ weiterlesen

Achterbahn

Wie oft habe ich da nun schon drin gesessen, in der SA 261 nach Jo’Burg. Auch dieses Mal werde ich nicht enttäscht – es ist und bleibt meine Lieblings-Fluggesellschaft. Mein Sitznachbar kommt aus Löhne und freut sich auf eine große Namibia-Botswana-Kombi mit seiner Frau. Wir verstehen und blendend und haben schnell jeder zwei kleine Flaschen Pinotage am Start. Die Verpflegung an Bord ist wie immer beispielhaft. Nur etwas kühl ist der Rebensaft, daher packen wir ihn uns jeweils in die Jacken-Innentasche. „Wie die Penner“ lacht der pensionierte Polizist, wir pütschern uns später noch einen Gin Tonic und ich kann erwartungsgemäß gut schlafen. „Keep your seatbelt fastened, it’s gonna be a bumpy ride“ – davon sollte ich nichts mehr mitbekommen.

Am nächsten Morgen dauert die Immigration ewig, weil nur zwei Schalter geöffnet sind. „Wie in Hannover bei der Post“ unkt ein Kunde. Noch lachen wir, aber das werden wir später noch bereuen.

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Was für eine tolle Überraschung hat meine liebe Kundin Sonja mir heute mit ins Reisebuero gebracht!

Ein selbst gebackener Kuchen in Form einer Weltkugel 🌎

Ich bin gerührt. Das ist ja soooo lieb von Dir und Carsten. Dankeschön ☺️☺️☺️

Film: Big in Japan

„Den ganzen Sommer über war es nicht einen Tag lang so schönes Wetter, wie heute“ ruft mein Freund und Nachbar Andreas lachend über den Balkon, als wir uns letzten Donnerstag wiedersehen. „Tja, mir scheint jetzt eben die Sonne aus dem Herzen“ habe ich ihm geantwortet. Und sie scheint noch, auch wenn man’s dieser Tage nicht mehr sehen kann. Mir.Ist.Kalt.
Die sieben kleinen, schwarzen Herzensbrecher in Kirchbrak (übrigens alle längst in besten Händen untergebracht) haben mir den Wiedereintritt in die Athmosphäre erleichtert, genauso wie das Wiedersehen mit Familie und Freunden. Aber mein Alltag ist noch sehr, sehr weit weg. Gut, dass noch ein paar Tage ins Land gehen, bevor am 4.10. der Schreibtisch ruft. Ich kann im Moment Stunden damit verbringen, die Augen zu schließen und zu träumen. Von der Aranui und von Hollywood, meinem vierbeinigen Freund, von Meeresschildkröten und natürlich von Utah.

Außerdem kann ich Stunden mit der Erstellung des Japan-Films verbringen 😜
Grob gesagt ist eine Minute Film für mich eine Stunde Arbeit.

Viel Spaß damit!

Tipp: 
Hier noch als Audio-Clip die Grundidee des Buddhismus nach Satoshi Ito aka „Ito-San“ in fünf Minuten:

 

 

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