Tag 41, 12. August: Hiva Oa – Puamau

Früh um 7:30 gehen wir an Land und besichtigen die berühmteste historische Kultstätte der Marquesasinseln namens Te L’Ipona.
Hier stehen diverse Tikis, das sind Steinfiguren unterschiedlicher Größe, die zu Ehren der Toten errichtet worden sind. Das hat nun wieder etwas mit Mana (ich berichtete) zu tun, denn mit der Figur huldigte man dem Toten nicht nur, wenn man ihm wohl gesonnen und es eine wichtige Person war, sondern auch, wenn es ein bedeutender Feind war, den man im Kampf besiegt hatte. Den Stein gewordenen Geist konnte man auf diese Weise nämlich durch Opfergaben besänftigen. Weiterlesen „Tag 41, 12. August: Hiva Oa – Puamau“

Tag 39, 10. August: Hiva Oa – Atuona

„Du kannst ja um 17 Uhr am Tanzkurs teilnehmen“ sagt Abi, um mich zu ärgern. Da Tanzen zwangsläufig mit Musik verbunden ist, und ich in den letzten Tagen genug Musik für die ganze Reise gehört habe, fällt es schon aus diesem Grund aus. Heute ist ein herrlicher Tag. Die Sonne lacht, aber es ist windig und nicht so heiss und wir genießen einen interessanten Vormittag im Ort Atuona, wo der Maler Paul Gaugin gelebt hat und auch begraben ist. Weiterlesen „Tag 39, 10. August: Hiva Oa – Atuona“

Tag 38, 9. August: Kein Ponyhof, aber wunderbar

Wir liegen in der Bucht von Hakahau auf der Insel Ua Pou und schaukeln sanft vor uns hin. Die Sonne lacht durchs Fenster herein und wir freuen uns auf einen Tag ohne großes Programm. Man hätte heute morgen an einer Wanderung teilnehmen können und zu Mittag gibt es eine Tanzvorführung der berühmtesten Gruppe aus dem Südpazifik im Ort, aber die kommen bestimmt auch mal zur ITB… Heute müssen sie jedenfalls ohne uns zwei im Publikum auskommen. Bei aller Seefahrerromantik lassen sich die Hitze, die Luftfeuchtigkeit und die Moskitos nicht dauerhaft ignorieren. Aber das wussten wir alles vorher und das ist nun einmal Teil der Authentizität dieser Reise, die uns körperlich einiges abverlangt. Weiterlesen „Tag 38, 9. August: Kein Ponyhof, aber wunderbar“

Tag 37, 8. August: Nuku Hiva

Spannend! Am frühen Morgen erreichen wir die Marquesasinseln und sogleich beginnt die Mannschaft mit dem Löschen der Ladung. Der große Kran setzt sich in Bewegung und ein Container nach dem anderen wird an Land gehoben und per Gabelstapler weiterverladen. Ist das ein Gewusel! Welch große Menge an Fracht sich da vorne verbirgt finde ich erstaunlich.
Wir Gäste besteigen derweil je zu viert einen Pickup und schauen uns zunächst die katholische Kirche an, bevor wir bis auf 900 Meter über NN gelangen und im tiefsten Inselinneren Kamuihei erreichen, eine historische Stätte der Ureinwohner. Weiterlesen „Tag 37, 8. August: Nuku Hiva“

Tage 35/36: 6./7. August: Südpazifik

„Muss die Sonne genau passend durch das Bullauge in mein Gesicht scheinen?“ frage ich mich, als mein linkes Auge aufklappt. Es ist sechs Uhr morgens, ich bin schlagartig wach und in Windeseile springe ich in Jeans und Shirt und bin an Deck. Land in Sicht! Als wir das Riff passieren wird es ganz schön schaukelig und nun fahren wir innerhalb der Lagune schon eine ganze Weile backbord an einem schmalen Inselstreifen entlang. Das muss Fakarava sein! Ich sehe jetzt deutlich den kleinen Flughafen. Weiterlesen „Tage 35/36: 6./7. August: Südpazifik“

Tag 34, 5. August: Freighter to Paradise

Da liegt sie im Hafen und sie ist so wunderschön. Und so klein!
Wie lange habe ich auf Dich gewartet, Aranui 5. Jetzt ist der Tag gekommen.

Ich kann nicht voraussagen, ob wir uns in den nächsten 14 Tagen regelmäßig melden können. Es soll wohl ein W-Lan an Bord geben, aber ob Bilder durchgehen? Ich weiß es nicht. Und es ist mit Sicherheit nicht kostenlos. Hier findet Ihr auf jeden Fall unsere Route. Es geht zu den Marquesa-Inseln und zurück über Bora Bora.

Für ein Lebenszeichen dann und wann wird es bestimmt reichen, wenn nicht von Bord, dann von den Landausflügen.

Die Tagesberichte schreibe ich trotzdem, es kann wohl passieren, dass dann mehrere auf einmal kommen, wenn mal Empfang ist. We will see! Auf bald! 😘

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Tag 33, 4. August: Schnappschüsse aus Papeete

Was nun ist also dieses Französisch-Polynesien? Es ist keine Kolonie (Gott bewahre) und doch ist es ein Teil von Frankreich. Es gehört nicht zur EU, doch dürfen die Menschen das französische Parlament mitwählen. Folge ich unserem Gastgeber, Ex Basketball-Star Georgi Adams, wollen nur, wenn überhaupt, 15 % seiner Landsleute die komplette Unabhängigkeit. Ich finde das interessant. Gibt es noch eine andere?  Weiterlesen „Tag 33, 4. August: Schnappschüsse aus Papeete“

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