Ferien in Kirchbrak

Meine Schwester Ulli wohnt mit ihrem Mann Jürgen und ihren drei Hunden idyllisch im alten Bahnhof von Kirchbrak im Naturpark Solling-Vogler.

Das alte Gemäuer bietet Platz ohne Ende (z.B. für was-weiss-ich-wie-viele halb zusammengebaute Motorräder) und unterm Dach, juchee, hat Ulli die Romantic Suite für Gäste eingerichtet und beklagt sich dauernd, dass sie nie jemand besuchen kommt. Ha! Das ist doch die Gelegenheit! Weder muss ich arbeiten, noch zum Fußball, mein Mann ist auch unterwegs, da hab ich mich glatt eingebucht zu einem Schwesternwochenende. Herrlich! ‚Los, fotografier das. Du bist im Urlaub. Dann musst du’s auch bloggen 😬‘

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Dan

Die sandigen Straßen von Dar Es Salaam sind um diese Jahreszeit in katastrophalem Zustand. Dani hüpft über alle Pfützen hinweg während Mary in ihren Lackschühchen anmutig wie eine Königin durch den Schlamm spaziert und dabei aussieht wie geleckt. Auntie Maren, wie ich hier von jedem genannt werde, kämpft sich unterdessen in Sneakers und Jeans tapfer hinterher und sieht am Ende aus wie ein Ferkel. Das war schon immer so und wird sich wohl auch nicht mehr ändern. Meine Freundin Kathi kam schon als Kind am Ende eines abenteuerlichen nachmittags tadellos in Schuss aus dem Bach geklettert, während an mir alles eingesaut war.

Danis großer Tag beginnt mit einer Überraschung für mich. Na sowas! Bei Marys Schwester zu Hause machen die beiden mir die Haare auf afrikanische Art. Oha. Spontan erinnere ich mich an einen gewissen Friseursalon in Papeete. Aber Marys Schwester macht das professionell und ich freue mich wirklich sehr über die Geste. „Dan“ weiterlesen

DAR

,Jetzt aber flott‘ heißt es am kleinen Flughafen von Arusha, als ich mit Wilson nach Dar Es Salaam fliegen will. ‚You are late‘.

Die kleine Cessna ist ausgebucht und wir nehmen direkt hinter den Piloten Platz. ‚Maren, die Jungs können alle fliegen‘ habe ich die Worte eines lieben und flugkundigen Reisegenossens im Ohr. Wenn er das sagt. Na gut.

Die Landschaft ist auch aus der Vogelperspektive herrlich grün und Wilson tippt mich an ‚Schau, Kilimandscharo‘. Hach. Hinter vielen Wolken zwar, aber die Spitze ist zu sehen. Er hat wahnsinnig viel Schnee dieser Tage, kein Wunder bei dem Niederschlag der letzten Wochen. „DAR“ weiterlesen

Der Pavian von heute trägt Adidas

Immer wieder hatte Wilson diese Sneakers von Adidas als Profilbild, ich konnte es quasi nicht übersehen und habe den Wink mit dem Zaunpfahl irgendwann angenommen. Das war dann ein Spaß, als wir uns zum Shopping auf whats App verabredet haben! So war ich also vor einigen Wochen im Outlet und habe Dutzende Turnschuhe fotografiert und über den Äther nach Tansania geschickt. Ein schwarzes, relativ unauffälliges Paar sollte es schließlich sein. Adidas. Und Wilson grinste wie ein Honigkuchenpferd in die Kamera. For those who like that sort of thing… 😉 „Der Pavian von heute trägt Adidas“ weiterlesen

Glück

„Wie oft warst du schon in Tansania?“ lacht mich der Immigration Officer freundlich an. „Puh, keine Ahnung“ erwidere ich grinsend. „Na, wenn Du es schon nicht mehr zählen kannst, dann hast du es wohl verdient, Staatsbürger zu werden“ gibt er mir strahlend mit auf den Weg und ich bin drin. Das war meine schnellste Immigration aller Zeiten. Zwei große Schülergruppen hinter mir, eine aus den Staaten und eine aus Kanada, scheinen den Prozess für harmlos aussehende Deutsche mit viel Gepäck heute zu beschleunigen. „Glück“ weiterlesen

Rom: Reisefilm

Es liegt in der Natur des Urlaubsfilms, dass er im wesentlichen für die Reiseteilnehmer interessant ist. So wohl auch dieser 13-minütige Zusammenschnitt, mit dem ich mich bei allen Teilnehmern herzlich für die unkomplizierte Zeit und all die Einladungen bei Tisch bedanken möchte. Hat mir großen Spaß gemacht!

In Vino Veritas

Die Straße nach Ostia ist heute gesperrt. Die Umleitung kommt nicht infrage, zulässiges Gesamtgewicht sind so und so viele Tonnen. Könnte sein, dass wir die Grenze einhalten, aber seit gestern bin ich mir nicht mehr so sicher: Mittags drei Gänge, abends drei Gänge und dazu Wein und Grappa. Das wird sich auf der Waage übel rächen. „In Vino Veritas“ weiterlesen

Gruppo? Oggi?

Mit großen Augen schaut mich der Platzeinweiser an. Eine Reservierung für 29 Gäste? Heute?

Das sind die Momente im Leben eines Reiseleiters, wo man ganz stark sein muss. Um uns herum tobt das Leben. Es ist Samstagabend in Trastevere, dem Kneipenviertel Roms. Musik schallt durch die Gassen, Menschen lachen und nippen an ihren Drinks, alles spielt sich auf der Straße ab an diesem lauen Sommerabend. Es könnte perfekt sein, wäre da nicht dieser Kellner, der mir unmissverständlich zu verstehen gibt, dass hier und heute für uns nicht eingedeckt ist. Aber es gibt erstmal einen Prosecco und wild gestikulierend telefoniert der hilfsbereite Mensch herum und schließlich klärt sich zum Glück alles auf. Kleiner Copy-Paste-Fehler in meinem Voucher, unser tatsächliches Restaurant ist keine fünf Minuten entfernt und alles wird gut. „Gruppo? Oggi?“ weiterlesen

Drei Wetter Taft

‚Also mal kurz zur Orientierung’ scherzt unsere liebe Stadtführerin Jeannette ‘wenn Sie hier immer geradeaus gehen, dann kommen Sie nach 1800 km nach Hannover’. Denn das bekannte Sprichwort viele Wege führen nach Rom kommt nicht von ungefähr, sondern aus gutem Grund. Der einstige Mittelpunkt der Zivilisation war in der Antike Start- und Endpunkt eines europäischen Strassensystems von immerhin 60.000 Kilometern. „Drei Wetter Taft“ weiterlesen

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