Tag 74, 14. September: endlich Berge und Natur

Wir nehmen den Zug, genauer gesagt drei Züge hintereinander, und fahren über Land raus aus den Ballungsräumen. Außer Fischen habe ich hier in Japan bisher genau zwei Katzen gesehen. Keine Kuh auf der Wiese (und genau genommen nicht einmal eine Wiese) keinen Hund, kein Pferd. Das ändert sich heute, als wir mit dem Zug in die Berge fahren. Ich sehe viele Reisfelder und sogar Bauern mit diesen typischen spitzen Hüten auf dem Kopf, die aussehen wie, tja wie…. wie eine runde Pyramide.

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Tag 72, 12. September: Shogun

Während der Fahrt nach Himeji bietet sich mir aus dem Fenster des Hochgeschwindigkeitszuges Shinkansen das schon gewohnte Bild einer nicht enden wollenden Betonwüste. Telegraphenmasten und Stromleitungen vervollkommnen das Bild. Ich nehme an, dass die häufigen Erdbeben eine Verlegung der Stromversorgung unter die Erde unmöglich machen. Statistisch gesehen müssten wir in unseren zwölf Tagen im Land übrigens ein Erdbeben miterleben! Weiterlesen „Tag 72, 12. September: Shogun“

Tag 71, 11. September: Zen-Buddhismus

Der Zen-Meister begrüßt uns freundlich und wir nehmen in der Meditationshalle Platz. Eigentlich dauert eine Meditationsphase so lange, wie ein Räucherstäbchen braucht, um abzubrennen. Das bedeutet um 90 Minuten. Wir müssen heute nur 10 Minuten durchhalten und das fällt mir schon schwer genug. Die Sitzposition ist anstrengend und erinnert mich an meinen „Deep Work“ – Kurs bei Alpha in der Sport-Box. Für uns genügt ein normaler Schneidersitz, Rücken gerade, Becken vor, Kopf aufrecht und den Blick in zwei Meter Entfernung auf den Boden richten, die Augen halb geschlossen. Weiterlesen „Tag 71, 11. September: Zen-Buddhismus“

Tag 70, 10. September: Tempel, Tee und Rituale zwischen Kyoto, Uji und Nara

Der Bus fährt heute Morgen pünktlich vor. Es ist das gleiche Modell wie gestern, aber ein anderes Fahrzeug. Das ändert freilich nichts daran, dass der Deutsche seinen gestrig angestammten Platz wieder einnimmt. Japanische Rituale funktionieren letztlich auf die gleiche, unsichtbare Weise, folgen uralten gesellschaftlichen Regeln und sind für Außenstehende kaum zu verstehen. ‚Schaut, diese kleine Kordel um die Bambusstange am Boden‘ erzählt Reiseleiter Ito-San ‚für jeden Japaner ist klar, dass man hier nicht eintreten darf. Man könnte auch ein Schild hinstellen „Zutritt verboten“, aber das ist viel zu direkt! Undenkbar!‘ Weiterlesen „Tag 70, 10. September: Tempel, Tee und Rituale zwischen Kyoto, Uji und Nara“

Tag 69, 9. September: Osaka – Kyoto

Das japanische Frühstück ist besser, als ich erwartet hatte. Ich muss keinen Reis essen. Ich könnte schon, aber es gibt heutzutage hinreichend Alternativen für Europäer.
Die Lufthansa landet eine gute halbe Stunde vor der planmäßigen Zeit und wir treffen Reiseleiter und Gruppe am frühen Morgen in der Ankunftshalle. Satoshi Ito, einer von Studiosus‘ besten, ist unser Guide für die nächsten 12 Tage und hat mit Yuko eine Praktikantin dabei.
Wir verlassen den Flughafen, der aus Platzmangel auf einer künstlichen Insel errichtet ist, und auf dem Weg nach Osaka ist es immer dasselbe Bild: rechts wie links reihen sich Häuser, Wirtschaftsgebäude und Industrie einerseits bis zum Meer und andererseits bis zu den Bergen am Horizont. Ich sehe keinen Grashalm, kaum Bäume, sondern im wesentlichen nur Beton, Brücken, Straßen und Fracht-Schiffe. Weiterlesen „Tag 69, 9. September: Osaka – Kyoto“

Film: Hawaii

Wenn man 9 Stunden fliegt, kann man so einiges schaffen 🙂
ABER das allerwichtigste heute: Alles alles Gute zum Geburtstag, Mama!
Lass Dich verwöhnen und ganz viel Spaß auf der Insel!

Tag 67 u. 68, 7. u. 8. September: Das Land des Lächelns

Es ist 11 Uhr und wir nehmen den Shuttle zum Flughafen. ‚Wohin geht’s heute, Folks?‘ ‚To Osaka, Japan Airlines, please‘. Alles klar. Unser freundlicher Fahrer findet spielend den Weg durch die unendlich anmutenden Windungen von Honolulu International Airport. Nun fliegen wir also mit einem Reisbomber, das wird unser erster Kontakt mit dem ‚echten‘ Japan. Wir stehen in der Economy-Schlange und als wir an der Reihe sind, werden wir vom nächsten freien Check-In Agent persönlich in Empfang genommen und an den Counter begleitet. Nochmal: Der junge Mann ist aufgestanden, auf uns zu gekommen, hat ‚Guten Tag‘ gesagt und uns an den Counter begleitet. Weiterlesen „Tag 67 u. 68, 7. u. 8. September: Das Land des Lächelns“

Tag 66, 6. September: back to Honolulu

Heute fliegen wir zurück nach Honolulu. Wir beziehen ein geräumiges Zimmer im Flughafenhotel und ich bin nachmittags mit unserer Wäsche beschäftigt. Ich könnte alles waschen, denn nach so vielen Wochen Koffer einpacken, Koffer auspacken scheint alles irgendwie päkig zu sein. So schön das letzte B&B auf Kauai war, die fehlende Klimaanlage machte nicht nur uns zu schaffen. Die feuchte Hitze sitzt in meinen Jeans fest. Naja, wir haben genug Zeit. Morgen um 14:30 Uhr geht’s mit der JAL nach Osaka. 8 Stunden dauert der Flug über den Pazifik, aber wir landen Ortszeit 18:30. Wir überqueren morgen auch die Datumsgrenze und sind dann nicht mehr 12 Stunden hinter Deutschland zurück, sondern 7 Stunden voraus. Bis dann! 😘

Tag 65, 5. September: This is para-para-paradise!

Da stehe ich also am Kalalau Lookout, blicke über das ‚Valley of the lost tribe‘ auf die Naapali Küste und zwei Tränen stehlen sich meine Wangen hinab. Das ist mir so bisher nur in Tansania passiert: am Ngorongorokrater und außerdem immer dann, wenn sich der Kilimandscharo zum ersten Mal zeigt. Schönheit, heißt es, liegt im Auge des Betrachters. Hier auf Kauai habe ich mein pazifisches Pendant zum Ngorongorokrater gefunden.

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