Alles Petra oder was?

Gut, Petra sagt mir was. Genau wie mindestens jedem, der Indiana Jones gesehen hat. Aber sonst?

Ein zweiter Blick auf dieses Land lohnt, das kann ich nach zwei Tagen schon sicher sagen!

In nur vier Stunden bin ich da und der Flug mit Royal Jordanian ab Frankfurt gestaltet sich kurzweilig. Ich hab‘ massig Platz und am Flughafen gab’s sogar noch eine kostenlose Tageszeitung. Was für ein selten gewordener Service!

Amman. Ein nicht enden wollendes Häusermeer. Es ist kalt und diesig, als wir am frühen Morgen die Zitadelle besuchen. Byzantisch, griechisch, römisch… Die Jahreszahlen, Dynastien und Epochen fliegen mir aus Omars Mund nur so um die Ohren. Dieses Trans-Jordanland war immer schon ein Knotenpunkt und so besichtigen wir einige der heute noch stehenden Herbergen, die sich an der alten Handelsroute immer im Abstand einer Tagesetappe aufreihen und heute als Wüstenschlösser bekannt sind.

Man reicht uns einen traditionellen Tee, wir bewundern seltene erhaltene Mosaike mit Bildnissen von Menschen und gucken uns im ehemaligen Schlafzimmer von Lawrence von Arabien um. Das gefällt mir alles schon viel besser als die Stadt! Weiterlesen „Alles Petra oder was?“

Nach der Ranch ist vor der Ranch!

Yieeeha, das nächste Abenteuer ist gewiss: Heute habe ich die Flüge für meine Schwester Ulli und mich in die Staaten festgemacht. Nach einem Abstecher in den Yellowstone Nationalpark quartieren wir uns für eine Woche auf einer Ranch ein. Die liegt im Grenzgebiet zwischen Montana und Wyoming, dort, wo sie „Der mit dem Wolf tanzt“ gedreht haben. Mehr dazu dann ab Ende August 2019!holly-mandarich-259848-unsplashnick-dunlap-761257-unsplash

Klappe zu, Affe tot

Hwange, Simbabwe.
Monika grinst über das ganze Gesicht, als sie zu spät zum Essen kommt. „Guck mich nicht so an“, ruft sie mir zu „ich wollte ja einen Gin&Tonic mit Dir trinken, aber stell Dir vor, ich war eingesperrt!“
Die eigentlich sehr schöne Lodge am Rande des Hwange-Nationalparks ist in die Jahre gekommen und muss unbedingt renoviert werden. Doch der Tourismus liegt hierzulande wegen der politischen Situation um Robert Mugabe und seine Nachfolger am Boden und sie müssen sich auch nicht wundern, dass kaum jemand kommt. Denn auch uns hat man abgezockt auf dem Weg hierher. Straßensperre. Entweder zahlen oder es geht nicht weiter… Gefährlich war das nicht und der Betrag kein besonders großer, aber dergleichen ist einfach ärgerlich und lästig. Sprit gibt es hier übrigens auch keinen. Zwei Pärchen aus Australien berichten, dass sie mit ihrem Toyota Hilux nicht mehr auf Pirschfahrt gehen können, weil der Diesel sonst nicht mehr bis Vic Falls reicht. Also sitzen sie hier jetzt drei Tage untätig fest. Immerhin hat die Lodge ein beleuchtetes Wasserloch, das allabendlich von vielen Tieren aufgesucht wird.
„Pass auf“, sagt Monika inzwischen und beginnt zu erzählen. Weiterlesen „Klappe zu, Affe tot“

Wo die Kamera die Landschaft streichelt

Still ruht das Boot auf dem Okavango-Fluss, diesem mächtigen Strom, der im Staub der Kalahari versandet. Es knackt im Geäst. Meine Kamera ist startbereit und ich warte. Es plätschert vernehmlich, als ein Elefant sich vor unseren Augen ins Wasser begibt und gemächlich ans andere Ufer watet, wo das Gras heute vermeintlich eine Idee besser schmeckt.

Der weite Weg ins Delta durch das staubtrockene Savuti, einer zum Chobe Nationalpark gehörenden Region, ist eine Tagesreise mit den LandCruisern. Wind, Sand und Sonne brennen auf der Haut. Mund und Hals sind schon lange trocken. Aber wer mag Wasser ohne Kohlensäure? Ich jedenfalls nicht.

Der Driver Guide Max geht in die Eisen. „Kann ich mal Dein Fernglas haben?“ Weiterlesen „Wo die Kamera die Landschaft streichelt“

Chobe

‚Ich habe heute Nacht einen Spaziergang im Zimmer gemacht‘, ruft mir Evi um kurz vor 6 zu, als wir im Morgengrauen den Land Cruiser für die Pirschfahrt an den Ufern des Chobe-Flusses besteigen. Die Zimmer in der guten alten Chobe Safari Lodge sind wirklich sehr groß.

Noch bevor wir den Nationalpark erreichen läuft uns ein Rudel Wildhunde vor die Kamera. Die Tiere sind vom Aussterben bedroht und schwer zu finden. Wir haben anschließend eine wunderbare Morgenrunde im Licht der aufsteigenden Sonne. Weiterlesen „Chobe“

Autsch!

Das Ehepaar aus Simbabwe neben mir im Flugzeug ist wunderbar freundlich und hilfsbereit. ‚Hier, meine Karte. Wenn ihr irgendwas braucht in Kasane, sei es Hilfe oder Unterkunft, dann ruf mich bitte an!‘ Das ist sehr großzügig und kommt natürlich nicht von ungefähr – in Addis ist eine Mitreisende beim Einstieg in den Bus zum Flieger böse gestürzt und hat große Schmerzen. Tapfer, aber leise jammernd sitzt sie neben mir und muss es irgendwie noch bis Kasane schaffen. Dort gibt es ein Krankenhaus mit Notfall-Ambulanz. Noch vier Flugstunden und 90 Minuten Busfahrt inklusive Grenzübergang liegen vor uns. Puh. Weiterlesen „Autsch!“

Auf nach Victoria Falls!

„Also ein bisschen beleidigt bin ich aber schon“, ließ mich Christoph Hückelheim von SAA während der ITB wissen.

Ethiopian Airlines hat zu dieser Saison eine neue Strecke im Flugplan, denn die 707 nach Addis hat jetzt Anschluss nach Victoria Falls.

Bei aller Sympathie für South African Airways, die das südliche Afrika jahrelang mehr oder weniger konkurrenzlos bediente: Ich fliege mit meiner Gruppe nicht 12 Stunden nach Jo’Burg und weitere 3 Stunden nach Maun oder Vic Falls wenn ich in 6,5 Stunden in Addis und weiteren 4 Stunden am Ziel sein kann! Der Service geht nicht täglich, aber ich bin sicher, das wird in Zukunft gut angenommen und ausgeweitet werden. Weiterlesen „Auf nach Victoria Falls!“

Botsuana loading…

Time flies! Noch eine Woche, dann startet mein nächstes Abenteuer. Mit einer kleinen Gruppe geht es auf eine aufregende Reise durch Botsuana und Zimbabwe. Wir beginnen am Chobe-Fluss ganz zivilisiert in einer Lodge, bevor wir für vier Tage und Nächte im Busch ‚verschwinden‘. Kein Telefon, kein Internet. Dahin, wo die Löwen sich mit einem kräftigen Gebrüll verständigen!

Vorher muss ich nochmal beim Nachbarn vorbeischauen. Auffrischung in Piepmatz-Kunde ist angesagt… denn es gibt wohl keinen Vogel in Afrika, den der Trapp Andreas nicht bestimmen kann!

Nun, einer muss auch wissen, wo das Bier steht. Das bin dann auf jeden Fall ich.

Erstellt mit WordPress.com.

Nach oben ↑